Die Raucher-Konfliktfalle
Rauchen ist Genuss. Rauchen ist riskant.
Viele Raucher sind hin- und her gerissen:
Ich will weiterhin rauchen - und ich will eigentlich aufhören.
Aus diesem Dilemma gibt es einen wunderbaren Ausweg.
Doch lassen Sie uns zunächst überlegen, was es mit diesem Konflikt
auf sich hat:
Warum ist es denn eigentlich wirklich so schwer, von den Zigaretten zu
lassen?
So schwer, dass die ausgeklügeltsten Ausstiegsmethoden es dauerhaft
nicht einmal auf insgesamt 10 Prozent Erfolgsquote bringen?
(Unten finden Sie Zahlen dazu*)
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Gleich weiter zum eDampfen ![]()
Rauchen gibt Ihnen viel |
Andererseits belastet das Rauchen Sie auch |
All das nehmen Sie sich, wenn Sie aufhören zu rauchen. |
Leider ist also das Rauchen ganz und gar kein ungetrübter Genuss. |
Diese beiden Seiten der Münze bringen sehr viele Raucher und Raucherinnen in eine regelrechte chronische Konfliktfalle, die ständig unterschwelligen Stress erzeugt. Und je länger Sie rauchen, je mehr erfolglose Aufhörversuche Sie unternommen haben, desto größer wird dieser Stress.
Rauchen ist Genuss und hilft gegen Stress
Rauchen ist riskant und verursacht Stress
Stress ist Lebensdiebstahl |
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Nun ist Stress leider auf seine Art auch sehr schädlich, denn das Immunsystem wird dadurch stark belastet. - rauche ich weiter, stresst es mich - höre ich auf, stresst es mich auch - gibt es tatsächlich einen wundervollen Ausweg:
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Elektrisches Rauchen = eDampfen »
*Zur Erfolgsquote der Entwöhnungsangebote:
Die Prozentzahl bezieht sich auf die Anzahl der Personen, die ein Jahr nach Beendigung der Behandlung noch Nichtraucher waren.
Diese Prozentzahl sähe allerdings, würde man dieselben Personen nach zwei, drei oder fünf Jahren noch einmal befragen, mit aller Wahrscheinlichkeit wesentlich schlechter aus.
Außerdem werden die Zahlen nicht mit Hilfe eines Nikotinscreenings erhoben, sondern aufgrund von persönlichen Angaben - die natürlich nicht immer stimmen müssen.
Und noch dazu wird die Erfolgsquote bei den Absolventen von den Anbietern der Aufhör-Methode erfragt, die natürlich ein massives Interesse an möglichst hohen Quotenangaben haben. Realistischerweise sollten die Prozentzahlen also mit etwa einem Drittel übersetzt werden, um die tatsächliche dauerhafte Erfolgsquote einzuschätzen.
Es gibt folgende Entwöhnungsangebote:
Substitute
Um die Nikotinrezeptoren im Gehirn zufrieden zu stellen, dabei aber das Verhalten umzugewöhnen, gibt es Nikotinpflaster, -kaugummi und Lutschtabletten. Erfolgsquote: 10 bis 15 Prozent
(Das macht bei einem Mittelwert von 12,5 Prozent, geteilt durch Drei also realistische 4,17 Prozent, die damit tatsächlich dauerhaft aufhören)
Verhaltenstherapeutische Maßnahmen
Einzeltherapie: Etwa 15 Prozent Erfolgsquote.
Gruppentherapie: Etwa 25 Prozent Erfolgsquote.
(Bei einem Mittelwert von 20 Prozent also realistische 6,7 Prozent Dauer-Nichtraucher). Selbst in Kombination erreichen die beiden Methoden nur 35 Prozent. (Also 11,7 Prozent Dauer-Nichtraucher).
Akupunktur
Mit ihr wird angeblich das Suchtzentrum im Gehirn umgangen. Sie wirkt langfristig gesehen nur bei weniger als 10 Prozent.
Zitat: "Akupunktur führt bei der Raucherentwöhnung zu kurzfristigen hohen Erfolgsquoten von 80 bis 90% unmittelbar nach der Behandlung. Mittels Ohr-Akupunktur konnte nur eine kurzzeitige Erfolgsquote von 5 bis 15% erzielt werden. Die einzige kontrollierte Untersuchung zum Langzeiterfolg berichtet von nur 8% Erfolgsquote nach einem Jahr." (Bei einem Mittelwert von 8 Prozent also realistische 2,7 Prozent Dauer-Nichtraucher)
Die bisher genannten Zahlen, die hier gedrittelt wurden, stammen von der Landeszentrale für Gesundheit Bayern.
Die beiden Psychopharmaka
Champix bringt 23 Prozent (Also realistische 7,7 Prozent Dauer-Nichtraucher).
Zyban bringt 15 Prozent, allerdings beide ohne Angabe des Zeitraumes. (Also realistische 5 Prozent Dauer-Nichtraucher).
Beide Medikamente weisen auch massive Nebenwirkungen auf; Langzeitschäden können noch nicht bekannt sein.
(Angaben gefunden in der österreichischen Internetzeitung "Der Standard")
Hypnose
Hier schwanken die Angaben je nach Quelle zwischen 30 und 90 Prozent. (Bei einem Mittelwert von 60 Prozent also realistische 20 Prozent Dauer-Nichtraucher)
Allen Carr
Nach Angaben der Anbieter etwa 50 Prozent. (Also realistische 16,7 Prozent Dauer-Nichtraucher)
Die Schlusspunktmethode ("Jetzt ist Schluss")
Die Angaben schwanken von 3 über 20 bis 70 Prozent. (Bei einem Mittelwert von 30 Prozent also realistische 10 Prozent Dauer-Nichtraucher)
Und wir haben es hier mit hoch motivierten Rauchern zu tun, die wirklich unbedingt aufhören wollen und dafür viel Geld ausgeben!
Der realistisch geschätzte Mittelwert aller bekannten Entwöhnungsmaßnahmen für wirklich hochmotivierte und engagierte Raucher liegt also bei jämmerlichen 8,92 Prozent!
Dass es trotzdem immer wieder Raucher bis zum dauerhaften Nichtraucher schaffen, liegt nicht an der Wirksamkeit der Methoden, sondern an der Hartnäckigkeit der Ausstiegswilligen:
Studien belegen, dass die allermeisten Raucher fünf bis sieben ernsthafte Entzugsversuche hinter sich brachten, bis sie Erfolg hatten.
